P-Laboratory
Foto © Marina Stefan

wonder rooms Vol. 2

von P-BODIES RESEARCH

04.06.2017 16:00 Uhr - 11.06.2017 | @ P-Laboratory

SHOWING: 11. JUNI // 19 Uhr // KKW

P-LABORATORY: Das P-Lab ist ein Research Projekt des P-Bodies Festivals. Angelegt als experimenteller Workspace, bietet das Format KünstlerInnen und TheoretikerInnen aus unterschiedlichen Disziplinen die Möglichkeit in einem gemeinsamen Arbeitsprozess ihre individuelle Praxis weiterzuentwickeln und zu bereichern. Das Interesse des Formats gilt interdisziplinärer Begegnung und dem Austausch künstlerischer Praktiken, Ideen und Methoden. Rahmen und Struktur der jeweiligen Edition werden in Bezug auf spezifische Orte sowie ausgewählte Diskursräume entworfen und mit den Positionen der Teilnehmenden verschränkt. Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die Suche nach Möglichkeiten, Produktionsbedingungen und hermetisch geschlossene Prozesse nach außen zu öffnen und für ein breiteres Publikum erfahrbar zu machen. Der 2017 erstmalig stattfindende P-Lab Turnus setzt sich aus dem in den Uferstudios Berlin durchgeführten wonder rooms Vol.1 und wonder rooms Vol.2 im Rahmen von P-Bodies #02 loose ends zusammen.

WONDER ROOMS: Archive der Autorschaft. Das Kuriositätenkabinett ist zeitlich, verortet, narrativ, aufgeladen, singulär. Oder ein selbstreferentiell dokumentierendes Archiv, in dem Vergangenes und Zukünftiges sich überlagern, gegenseitig aufeinander verweisen. In Vol.1 beschäftigten sich die teilnehmenden KünstlerInnen mit individuell gesetzten, persönlichen loose ends. Diese unabgeschlossenen, in die Zukunft gerichteten Arbeitsprozesse werden für Vol.2 in neue narrative Räume überführt und treffen auf neue Individuen. Die daraus entstehenden Limitierungen gilt es der eigenen künstlerischen Praxis gegenüberzustellen und zur gemeinschaftlichen Challenge, zum kollektiven Coming-out, zum visionären Escape Game zu transformieren: Science-Fiction meets Scripted Reality. Und noch eine Frage: Was ist Autorschaft? Mit der Unterwanderung solipsistischer Ansätze des Produzierens und Interpretierens künstlerischer Arbeit, zielt das P-Lab auf die Vernetzung und Gleichwertigkeit von Ort, Zeit, Material und künstlerischer Position ab.

Wunderkammer als Archiv. Wunderkammer als Resonanzkörper. Wunderkammer als Fetisch.

MEROTOP: the artist’s home. Das  Merotop ist die kleinste Einheit eines Ökosystems. Es bezeichnet den Ausschnitt eines Biotops mit durch besondere Struktur bedingter, besonderer Lebensgemeinschaft. Die Teileinheit eines Lebensraums, der in seinem Vorkommen an andere entsprechende Strukturen gekoppelt ist. Merotop bedeutet Teil eines Ortes. Als site-specific Format verhandelt wonder rooms Vol. 1 das Studio als offenen, stilisierten Lebens- und Schaffensraum. Vol. 2 verschiebt den Fokus auf die Arbeits- und Produktionsbedingungen einer medial und narrativ aufgeladenen Wohnung.

Intimicy and imagination  – the studio.

Limitation and script – the appartment.

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Vernissage: 04. Juni ab 16 Uhr @ Schwarzburg / Merseburger Straße 94

Offenes Atelier: 08. Juni 14 – 18 Uhr @ Schwarzburg / Merseburger Straße 94

Intermedia-Showing: 11. Juni / 19:30 Uhr @ Kesselhalle / KKW

Credits, Vitae

wonder rooms Vol. 1

Konzept: David Eckelmann / Anelja Kasenow / Josefine Mühle

Researcher: Rosemarie Eberl / Jule Flierl / Rainer Görß / Ania Rudolph / Stefan Weihrauch / Britta Wirthmüller / William Wheeler

Gäste: Thomas Burkhard / Filip Krause / Kirsten Maar / Marina Stefan

In Kooperation mit der Tanzfabrik Berlin.

 

 

wonder rooms Vol. 2

Konzept: Anelja Kasenow / Josephine Mühle

Lab Design: David Eckelmann

Lab Assistenz: Elias Capelle / Sarah Heinzel / Maxie Pfannkuchen

Researcher: Josephine Findeisen / Peter Lünenschloß / Verónica García Mayo / Olga Monina / Lukas Pfalzer / Irmela Jane Purvis

Gäste: Hannes Birkholz / Babett Niclas /  Cian O’Sullivan / Isabell Spengler / Britta Wirthmüller

Mit freundlicher Unterstützung der Schwarzburg Initiative.

Mit Dank an Salto Florale http://www.saltoflorale-leipzig.de